Archiv für April 2012

Staatsverschuldung

„Man kann nicht mehr ausgeben als man hat“ ist ein Standardsatz im politischen Geschäft, um Bürgern zu erklären, dass demnächst wieder Einschnitte bei den Sozialleistungen anstehen. Man soll sich also den Staatshaushalt ungefähr so wie sein eigenes privates Portemonnaie vorstellen. Stell dir also vor, dein Geld reicht am Monatsende mal wieder nicht und du kannst einen Nachtragshaushalt beantragen. Stell dir vor, du gerätst in eine absolute Lebenskrise und kannst dir 700 Mrd. Euro Kredite genehmigen. Quatsch? Ja.
Also: Jahr für Jahr macht der Staat neue Schulden. Woher kommt die immense Freiheit des Staates beim Schuldenmachen? Welche politische und ökonomische Logik folgt dann aus dem angesammelten Schuldenberg? Und was ist los, wenn die Finanzmärkte das Vertrauen in einen Staat verlieren? Diese Fragen wollen wir bezogen auf die Staatsverschuldung in Deutschland diskutieren.

Donnerstag 03. Mai| 19Uhr | Sturmglocke
(Klaus-Müller-Kilian-Weg 1, 30167 Hannover)