Für den Platz an der Sonne?

Burschenschaften als Karrierenetzwerk im kapitalistischen Hauen und Stechen
Das Untertanenprinzip der Burschenschaften, nach dem Motto „nach oben buckeln und nach unten treten“ bereitet auf die Einordnung in die herrschende, durch Ausbeutung geprägte Gesellschaft vor und hilft, sich in der kapitalistischen Hackordnung durchzusetzen.
Das Lebensbundprinzip und die damit verbundene Förderung durch ältere, materiell abgesicherte Verbindungsmitglieder und der Zugriff auf ein durch Seilschaften geprägtes Karrierenetzwerk ist hierbei nicht Selbstzweck oder Akt der Wohlfahrt, sondern dient vielmehr der Reproduktion ihrer Eliten in der Gesellschaft. So verankern Burschenschaftler ihre politische Ideologie im gesellschaftlichen Diskurs und sichern sich einen Vorsprung im Hauen und Stechen um die besten Plätze in der kapitalistischen Gesellschaft.
Unter anderem diese Funktionen von studentischen Verbindungen und Burschenschaften in der kapitalistischen Gesellschaft wollen wir mit Euch unter die Lupe nehmen und diskutieren.

Donnerstag 5. Januar | 19Uhr | Sturmglocke
(Klaus-Müller-Kilian-Weg 1, 30167 Hannover)