Archiv für Juli 2010

Finanzsphäre

Was ist das und wie wird sie wahrgenommen?

Die Finanzsphäre erscheint vielen als das eigentliche Übel in der kapitalistischen Welt.„Unverantwortliche Manager und gierige Spekulanten bringen die hart arbeitende Bevölkerung um ihren gerechten Lohn.“ Ein solche These ist meist zu hören wenn Finanzgeschäfte, wie in letzter Zeit so oft, Gegenstand der Debatten in den Medien wie auch am Stammtisch sind.
Doch warum wird im Bezug auf die Finanzsphäre ein Handeln dem die Logik der Geldvermehrung zugrunde liegt kritisiert, während es in der sogenannten Realwirtschaft von fast niemandem hinterfragt, sogar für gut befunden wird?
Da es im Kapitalismus noch nie darum ging, dass die Bedürfnisse des Einzelnen befriedigt werden und nur für das zahlungskräftige Bedürfnis produziert wird, kann die Finanzsphäre weder Ursache noch Lösung für die wahrgenommenen Probleme sein.
Welche Ideologien ergeben sich aus den unterschiedlichen Auffassungen und Beurteilungen der Finanzspäre und wie kann eine Gesellschaftskritik die über Staat, Nation und Kapital hinaus will mit „Heuschreckenjägern“ und anderen „Kapitalismusrettern“ von links bis rechts, von oben bis unten umgehen?

Donnerstag 5.August | 19Uhr | Sturmglocke (Klaus-Müller-Kilian-Weg 1, 30167 Hannover)